Dienstag, 25. August 2009
Die "Orientalische Nacht Leipzig" geht am 3.Oktober 2009 bereits in die
siebente Runde.
Das Event findet dieses Jahr wieder traditionell in den...
Samstag, 18. Juli 2009
Die Energiekennwerte von Bedarfsausweis und Verbrauchsausweis fallen für ein und dasselbe Gebäude oft sehr unterschiedlich aus. Bei älteren...
Mittwoch, 10. Juni 2009
Eigentümer von gewerblich genutzten Immobielen müssen ab dem 1. Juli 2009 bei Neuvermietung oder Verkauf einen gültigen Energieausweis vorlegen...


Das vereinfachte Verfahren zur Datenerfassung (Hauseigentümer stellt alle relevanten Daten selbst zur Verfügung) wurde ja eben in der Abicht zugelassen, Hauseigentümern auch ohne große finanzielle Belastung zu ermöglichen, ihrer Informationspflicht gegenüber Mietern und Kaufinteressenten nachzukommen.
Dieses Prozedere stößt natürlich gerade bei den Modernisierungshinweisen an Grenzen der Sinnhaftigkeit. Der Anspruch an diese Informationen, individuelle kostengünstige, technisch umsetzbare und wirtschaftlich darstellbare Modernisierungsvorschläge aufzuzeigen, ist schlichtweg unrealistisch.
Fundierte Modernisierungshinweise erfordern eine vor-Ort-Beratung, die Einschätzung der technischen Möglichkeit und der wirtschaftlichen Effekte die Einbeziehung von Fachfirmen und/oder Planern. Doch genau das ist nicht beabsichtigter Bestandteil verbrauchsbasierter Energieausweise auf Basis der vereinfachten Datenerhebung.
Man wird dem Problem auch nicht mit komplexen Fragebögen zum Zustand des Gebäudes begegnen können, die Praxis ist unglaublich vielfältig und (fast) kein (Bau)Schicksal ähnelt dem anderen. Konsequent wäre es, bei den einfachen Verbrauchsausweisen von vornherein auf Modernisierungshinweise zu verzichten…leider ist der Ausweis dann ungültig. Ausreichend (weil zwar genauer…aber letztlich nicht besser möglich) sind sicher tendenzielle Sanierungshinweise, die auf das Modernisierungspotential bestimmter Bauteile (Fenster, Wände) bzw. Komponenten (Heizungsanlage) hinweisen.

